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Wandertouren in der Provinz Cádiz


 

Nachfolgend möchten wir Ihnen einige ausgewählte Wanderwege mit einer Kurzbeschreibung, Fotos und weiterführenden Links vorstellen.






Sendero "Rio de la Miel"

Rio de la Miel

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im Naturprak Los Alornocales

Rio de la Miel

 

Dieser Wanderweg im Naturpark Los Alcornocales ist einer der beliebtesten der Region und das nicht ohne Grund - man taucht in eine andere Welt ein. Den Dichter Ibn Abi Ruh aus der Almohadenzeit , inspirierte ein nächtliches Fest am Fluß zu einem einem wunderschönen Gedicht.

Wildromantisch führt der Weg am Fluß entlang, vorbei an Überresten von Wassermühlen, umgeben von üppiger Vegetation, Pflanzen die sonst nur in den Subtropen zu finden sind. An manchen Stellen staut sich das Wasser mit kleinen Wasserfällen, wo man im Sommer auch ein erfrischendes Bad nehmen kann und viele Stellen laden zu einem Picknick ein. Der Weg ist relativ kurz (ca. 2 km) und einfach, jedoch sollte man festes Schuhwerk tragen, da man über Steine laufen muss.

Der Weg beginnt in Algeciras, im Stadteil El Cobre: xhttps://goo.gl/maps/v93dTkCTSLQ2

Die komplette Beschreibung von der Junta de Andalucia können sie sich hier herunterladen:

pdf SENDERO RIO DE LA MIEL

RÍO DE LA MIEL

Detente junto al río de la Miel, párate y pregunta
por una noche que pasé allí hasta el alba, a despecho de los censores, bebiendo el delicioso vino de la boca o cortando la rosa del pudor.

Nos abrazamos como se abrazan los ramos encima del arroyo. Había copas de vino fresco y nos servía de copero el aquilón. Las flores, sin fuego ni pebetero, nos brindaban el aroma del aloe.

Los reflejos de las candelas eran como puntas de lanzas sobre loriga del río. Así pasamos la noche hasta que nos hizo separarnos el frío de las joyas.

Y nada excitó mi melancolía más que el canto del ruiseñor.

IBN ABI RUH ( Algeciras, siglo XII.)

 


Molinos de Agua - Santa Lucia

Vejer de la Frontera

Santa Lucia


 

Die Route startet im Ort La Muela, bei der Venta Rufino, wo man sein Auto parken kann. Zuerst führt der Weg durch den Ort, danach geht es rechts ab und schon bald verändert sich die Vegetation - üppiges Grün, der Weg wird schmaler, es beginnt der Abstieg und begleitend hört man schon das Rauschen des Wassers. Hier wurde vermutlich von den Römern ein beeindruckender Aquädukt mit Rundbögen gebaut, der das Wasser in das Tal bringt. Im 15. Jh. enstanden hier einige Wassermühlen, in denen Weizen gemahlen wurde und deren Reste man heute noch erkennen kann, vor allem die Mühlsteine sind noch erhalten. Am Wegesrand wächst wilde Pfefferminze und wilder Thymian, weiterhin sieht man Erdbeerbäume (Madroño) und einen großen, alten Johannisbrotbaum (Algarrobo) und ab und zu sieht man in der Ferne das weisse Dorf Vejer de la Frontera. Die blaue Kletterpflanze mit ihren blauen Blüten, im Volksmund "Campanilla" genannt sticht aus dem Grün deutlich hervor. Geht man weiter, so gelangt man zur "cascada", dem Wasserfall - ein wahrlich paradiesischer Ort.  Ein paar hundert Meter weiter ist man am Ziel angelangt, im Dorf Santa Lucia mit seinen ca. 300 Einwohnern und ein paar guten Restaurants. Hier empfiehlt es sich, eine Pause einzulegen. Da dieses eine lineare Route ist, muss man nämlich den gleichen Weg zurück zum Auto gehen (etwas über 3 km).  Es gibt eine weitere Route, der "Wassermühlenweg", diese ist jedoch ca. 15 km lang.

>> weitere Infos (spanisch) : http://cadizpedia.wikanda.es/wiki/

Wir empfehlen, ebenfalls ins spanischer Sprache einen Wander-Blog, wo Sie eine genaue Beschreibung dieser und vieler andere Routen sowie weitere Fotos finden:
http://www.rutasyfotos.com/ 2011/01/molinos-de-agua-de-santa-lucia.html

 


Piscinas de Bolonia

Piscina Bolonia
Bolonia

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Länge: 5 km (Hin- und zurück)

Ausgangspunkt: Parkplatz in Bolonia, El Lentiscal ( letzter Parkplatz)
Besonders zu empfehlen in den Sommermonaten von Juni bis September.

Ein sehr schöner und interessanter Ausflug/Wanderung, denn hier beginnt schon der Naturpark „Parque Natural del Estrecho“ - Verlässt man den Strand kurz und geht oberhalb auf einem schmalen Trampelpfad entlang, kann man typische Pflanzen dieser Gegend finden, wie die maritime Diestel, den maritimen Fenchel, Palisaden-Wolfsmilch und die Dünen-Trichternarzisse (Strandlilie).

Geht man wieder am Wasser entlang sieht man interessante Steinformationen und immer wieder entdeckt man künstlich aufgetürmte Steine, die im Volksmund „tiche“ heissen, was so viel wie Wegweiser bedeutet. Dieser Strandabschnitt mit herrlichem Blick auf die große Wanderdüne von Bolonia ist auch bei Nudisten sehr beliebt, man sieht häufig runde Mäuerchen aus aufgehäuften Steinen, diese dienen zum Schutz der Sonnenanbeter vor dem Levante.
Nach insgesamt ca. 2,5 km erreicht man die „Piscinas Naturales“ oder die „Baños de Claudia“. Durch Erosion und Ablagerung von verschiedenen Steinschichten, Sandstein und Ton, in der Geologie auch "Flysch" genannt, entstanden eine Art Becken, die an einen Pool erinnern. Je nachdem ob Flut oder Ebbe ist, sind die Becken mit mehr oder weniger Wasser gefüllt und eignen sich sehr gut zum Schwimmen. An der Steilküste kann ma sehr gut dieses verschiedenen Schichten sehen. Der graue Ton, mit Wasser zu einer Paste verarbeitet, soll hervorragende Heilwirkungen für Hautkrankheiten, Kreislauf und rheumatische Krankheiten haben. Man schmiert sich die Paste auf den Körper, lässt ihn ca. 20 Min. einwirken und wäscht es dann bei einem Bad im Meeresbecken ab.

Sehen Sie ein paar Eindrücke von dieser Wanderung am 22. Juni 2013 mit Rutarifa in folgender
>> Fotogalerie

 
 

Wanderwege rund um Conil:
xhttp://de.wikiloc.com/routen/wandern/spain/andalusia/conil-de-la-frontera

 
 
 
     
 
   

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