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Costa de la Luz - SPECIAL |
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Text und Fotos: www.lasnubes.es Saca de Yeguas - Stutentreiben in der Provinz HuelvaSeit dem Jahr 1504 findet immer am 26. Juni findet in der Provinz Huelva das „Saca de Yeguas“ statt. Vor der Wallfahrtskirche „Blanca Paloma“ versammeln sich viele Zuschauer um das Schauspiel zu sehen - etwa 1000 Pferde laufen durch den Ort und werden weiter nach Almonte getrieben, wo sie am Abend bereits erwartet werden.
Dort werden sie von den Züchtern sortiert und in Pferdeboxen getrieben, damit sie am nächsten Morgen untersucht und gestriegelt werden können.
Die Fohlen erhalten dann auch ihre Brandzeichen und ein Teil der Pferde wird auf den Gestüten bleiben um eingeritten zu werden. Die meisten werden aber wieder zurückkehren um ein weiteres Jahr in Freiheit in der Doñana zu leben.
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Text und Fotos: Angeline Bauer, www.angeline-bauer.de |
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Ein beeindruckender Abend in der
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Text: Andrea Hoffmann, Fotos: Petra Eckerl |
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Die schwierigste Art der Pferdedressur: Doma en Libertad
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Verschiedene Programme 2006 startete die Show „Arte & Pasion“, bei der es seither zwischen Juli und September Reit- und Dressurvorstellungen sowie Flamenco als Musik und Tanz zu sehen gibt. Obwohl die Veranstaltung inzwischen weithin bekannt ist, bringt sie dem Veranstalter nichts ein. „Wir spielen manchmal vor 30 Leuten, was natürlich sehr schade ist. Den Sommer hindurch machen wir zwar keine Verluste aber verdienen kann man daran nicht. Leider haben wir festgestellt, dass wir von den Hotels der Umgebung nicht unterstützt werden. Offenbar dirigiert man die Touristen lieber zu Hotel eigenen Veranstaltungen und rät sogar von einem Besuch unser Show ab. Aufhören will Morillo aber noch nicht. Er steht zu seinem Programm und wird auch in diesem Sommer wieder auftreten. Seinen Unterhalt verdient er derweil hauptsächlich mit Aufführungen bei Pferdeveranstaltungen in ganz Andalusien und bei Hochzeiten, für die er inzwischen auch über die Grenzen der Provinz hinaus bekannt ist. Meistens arbeitet er mit zwei Tänzerinnen zusammen, die mit dem Pferd in ihrer Mitte Flamenco tanzen. Die Idee zu dieser Choreografie kam Pedro, als er sich die Oper „Carmen“ im Fernsehen ansah. Und sie ist offenbar gut, denn inzwischen wurde die Nummer bereits mehrfach kopiert. Wer mehr über Pedro Morillo erfahren will, findet seine Homepage unter: www.espectaculoecuestre.com. Definition Freiheitsdressur (aus: Wikipedia): Die Freiheitsdressur (auch Pferdefreiheit oder nur Freiheit) ist ein Fachbegriff aus dem Zirkus und bezeichnet eine Art der Dressur, gewöhnlich mit Pferden, die nichts mit Reiten zu tun hat wie die Hohe Schule, sondern vom Boden aus nur mit Peitsche, Stimme und Handzeichen geleitet wird (Bodenarbeit). |
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Mit dem Esel über alte Handelspfade |
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VEJER. Esel sind intelligent, menschenfreundlich und genügsam. Mit ihren langen Ohren und traurigen Augen rühren sie unser Herz. Die grauen Vierbeiner hatten schon immer viele Liebhaber, doch während in Andalusien unzählige Pferde gehalten werden, sind die andalusischen Riesenesel vom Aussterben bedroht. Der eingetragene Bestand liegt derzeit bei etwas über 400 Tieren. Dabei lebte noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts praktisch in jedem andalusischen Haushalt ein Esel. Noch heute sieht man in den Gassen von Vejer an vielen Hauswänden eiserne Ringe, an denen die Reit- und Lasttiere angebunden wurden. |
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Andalusische Esel kamen aus Ägypten |
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Ein Verein zur Unterstützung der Esel |
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Interessante Details Dann geht es los. Von der Gleitschirm-Basis aus führt der Weg am Bergesrand entlang, Richtung Meer. Früher war dies die wichtigste Handelsstraße für Vejer. Sämtliche Waren wurden über die Eselspfade heraufgeschafft und jeder Weg hatte seine spezielle Bedeutung. Es waren die kürzesten Wege vom Erzeuger zum Verbraucher. Über einen Pfad wurden beispielsweise Obst und Gemüse transportiert, der nächste war durch Bäume und Sträucher vor dem rauen Wind geschützt um empfindliche Waren, wie Brennstoffe, zu transportieren. Fisch kam über den so genannten „Maurenpfad“ nach Vejer, der zum einen die kürzeste Verbindung zum Meer darstellt und zum anderen von den Mauren als Fluchtweg bei der Rückeroberung von Vejer benutzt wurde. Diesen Informationen und Geschichten sprudeln nur so aus Juan heraus und man merkt wie viel Freude er daran hat, interessierten Gästen von der Geschichte der Region, vom Umgang mit den Eseln und vom Leben der Menschen zu erzählen. Bezaubernde Aussicht |
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GEHEIMTIPP: Die Route dauert mindestens 45 Minuten und kostet pro Person sechs Euro. Anmelden, in spanisch oder englisch, kann man sich bei Marie José, die sich unentgeltlich um die Organisation kümmert und unter Anmerkung der Redaktion An dieser Stelle sei das Buch "Platero y Yo" von Juan Ramón Jiménez erwähnt. Der Erzähler und sein kleiner Esel Platero durchstreifen von Früjahr bis Winter die einsame Umgebung eines andalusischen Ortes (Moguer) - der Esel als Sinnbild für die Verbindung von Mensch und Natur. Die "andalusische Elegie", wie Jiménez selbst sein Werk nennt, gilt als eine der berühmtesten Prosadichtungen der spanischen Literatur des 20. Jahrhunderts. |
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Text: Beatrice Hohler, Fotos: Roland Beysel Honigmuseum bei Jerez
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Honigbienen leben in einem straff organisiertem Staat. Pro Bienenvolk gibt es jeweils eine Königin. Sie hält den Stamm zusammen, indem sie ihrem Stamm einen bestimmten Duft verleiht. Zwischen Mai und August paart sie sich gleichzeitig mit mehreren Drohnen, den männlichen Bienen, und legt dann pro Tag ca. 2000 Eier. An den herausnehmbaren Wabenrahmen können wir beobachten, wie innerhalb weniger Minuten Bienen schlüpfen. Sofort beginnen sie mit ihrem arbeitsreichen Leben, putzen sich und ihr Wabenloch. |
Jeder Bienenstamm hat im Sommer etwa 50.000 bis 70.000 Arbeitsbienen, die je nach Alter genau abgestuft ihre verschiedenen Aufgaben erledigen. In den ersten 20 Lebenstagen geht es darum, innerhalb des Stockes die Wabenzellen zu putzen, die Brut zu pflegen und zu füttern, aber auch Pollen und Nektar von den Sammelbienen entgegenzunehmen. Zudem produzierten die Arbeitsbienen in dieser Zeit Wachs und bauen die Waben. Ein paar Tage lang bewachen sie den Eingang zum Bienenstock, bevor sie ab dem 20 Tag. selbst ausfliegen. Sammelbienen sind ein besonders fleißiges Volk. Pro Tag fliegt eine Biene bis zu 30 mal aus, und besucht dabei 200 bis 300 Blüten. Um einen Liter Nektar zu sammeln, der 300 g Honig ergibt, muss eine Arbeiterbiene 20 000 mal ausfliegen. Die fleißigen Bienchen sind aber nicht nur für den Honig, sondern auch für die Bestäubung zahlreicher Pflanzen wichtig. Damit rangiert die Honigbiene hinter Schwein und Rind auf dem 3. Platz der wichtigsten Nutztiere. |
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Das alles und noch viel mehr erfahren wir direkt im Wald, umgeben von einem Gewusel an Bienen, die sich auf die Anzüge und Kamera setzt und alles genauso interessiert inspiziert wie wir ihre Behausung. Wir dürfen sogar die einzelnen Wabenrahmen herausnehmen und eingehend das emsige Treiben beobachten. Als nächstes steht ein Film auf dem Programm, der nochmals eindrücklich die Arbeit der Honigbienen und die Herstellung von Honig erläutert. Wir dürfen auch gleich die verschiedenen Honigsorten probieren. Nach einer Kaffepause mit hausgemachtem Honiggepäck drehen wir sogar noch je eine Kerze aus Bienenwachs. Das süße Honigprogramm im Rancho Cortesano dauert insgesamt 3 Stunden, ein besonders interessanter und kurzweiliger Ausflug, den wir gerne wiederholen werden, vor allem wenn wieder Besuch aus der Heimat ansteht, oder wenn die mitgenommenen Honigvorräte zur Neige gehen.
Vormittags schwärmen meist ganze Schulklassen in das Museum. Samstag ist Familientag mit Führungen. Man kann aber auch zu anderen Zeitpunkten mit einer Gruppe ab 12 Personen eine Führung buchen. Gerade für die Leser von der Costa del Sol hat man uns in dem Familienbetrieb versprochen, statt um 10 Uhr auch gerne später mit einer Führung ( 9 €) zu beginnen. Das Museum selbst ist täglich geöffnet, auch Sonntag Vormittag. Der Eintritt ist frei. Anmeldungen: Rancho Cortesano |
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Meersalz - das weiße Gold (Teil 1)
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Die Lage ist einzigartig: eingerahmt vom Naturpark Coto Doñana, dem Pinienwald La Algaia und der seichten Flussmündung des Guadalquivir in den Atlantik liegen die Salinen Bonanza von Sanlucar de Barrameda. Das ganzjährig warme, trockene Klima mit geringen Niederschlägen sorgt für ein besonderes Ökosystem, in dem sich die verschiedensten Vogelarten wohl fühlen. Beste Voraussetzungen also, um ein reines, natürliches Meersalz zu ernten. Auf 1.300 Hektar Fläche sind Lagunen angelegt, mit einem System aus Kanälen verbunden, um den Wasserstand in den einzelnen Becken zu regulieren. Was so einfach aussieht, ist eine Wissenschaft für sich. Nur sehr erfahrene Salineneros beherrschen diese Kunst, das Wetter, die Luftfeuchtigkeit und die Ablagerungen in den Becken genau zu beobachten, um zu wissen, wann wo wieviel Wasser abgelassen oder zugeführt werden muss. Die sogenannten Salzgärten liegen unterhalb des Meeresspiegels. Zum Auskristallisieren braucht das Meerwasser viel Sonne, wenig Wind, damit das Salz nicht weggeblasen oder verunreinigt wird. Die Verdunstung des Meerwassers erfolgt in verschiedenen Etappen. Bei den einzelnen Becken wird unterschieden in Calentadores und .Cristalizadores. Die Calentadores sind die sogenannten Vorwärmbecken, in denen die Sonne das Wasser erwärmt. Dadurch verdunstet es, mitgeschwemmter Sand oder Algen setzen sich am Beckenboden ab. Flamingos, Enten und weitere Wasservögel nutzen diese Becken als Brutstätte. In weiteren Becken wird das Salz sukzessive immer konzentrierter, bis es schließlich in die eigentlichen Salzbeete (Cristalizadores) gelangt, die nur noch 3 4 cm tief sind. Das Wasser schimmert rötlich; für den Salinenmeister ein Zeichen, dass der Salzgehalt so hoch ist, dass bald geerntet werden kann. In der Regel ist der Salzgehalt im Wasser nach insgesamt neun Monaten gesättigt. Bei dieser hohen Salzkonzentration können nur noch halophile (salzliebende)Bakterien leben. Die Pigmente dieser Organismen sind hoch konzentriert. Halophile Krebse ernähren sich von diesen Mikroorganismen, und werden ihrerseits von den Flamingos gefressen, die dadurch ihre rötliche Farbe erhalten. In diesen rötlichen Lagunen kristallisiert das Salz und kann mit Rechen abgeschöpft werden. Danach wird es an der Sonne getrocknet. |
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Königin der Salze: Flor de SalBei Feinschmeckern in aller Welt sehr beliebt: Flor de Sal, die Blüte des Salzes, blumig und zart, aber kraftvoll im Geschmack. Leicht löslich, zergehen diese blütenweißen Kristalle auf der Zunge. Sie sind absolut naturbelassen, natriumarm, so dass sie auch für salzarme Diäten geeignet sind; vor allem aber enthalten sie über 80 lebensnotwendige Mineralien und Spurenelemente. Flor de Sal ist daher das gesündeste und wertvollste Salz überhaupt und wird oftmals auch als „Gold des Meeres“ bezeichnet. Die feinen und milden Salzkristalle müssen von Hand geschöpft werden. Dies ist sehr aufwändig und kann nur bei optimalen Wetterbedingungen erfolgen. Viel Sonne, geringe Luftfeuchtigkeit und ein leichter Südostwind sind die Voraussetzungen für die Bildung dieser hauchdünnen Salzschicht an der Wasseroberfläche, die aussieht wie eine blumige Eisdecke. Dies kommt nur relativ selten vor. Flor de Sal, der Königin der Salze zu ernten, ist eine Kunst nach alter Tradition, die viel Erfahrung, Geschick, und vor allem viel Zeit erfordert.
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Geschichte des SalzesDie Zusammensetzung von Meersalz entspricht am ehesten der des menschlichen Blutes. Solange die Menschen noch Jäger und Sammler waren, stillten sie ihren Salzhunger vorwiegend durch tierisches Blut. Fleisch wurde meist roh oder wenig gebraten gegessen. Heute lässt sich nicht genau sagen, wann die Menschen erstmals Salz als Würzmittel verwendeten. Man geht aber davon aus, dass dies mit der Entstehung des Ackerbaus vor rund 10.000 Jahren v. Chr. begann. Wissenschaftler haben nachgewiesen, dass ab ca. 2000 3000 V. Chr. Salz erstmals durch Verdunstung von salzhaltigem Wasser gewonnen wurde. Die alten Ägypter nutzten Salz nicht nur zum Essen, sondern mumifizierten damit ihre Toten. Vor dem Einbalsamieren legten sie den Leichnam in eine Salzlösung. Auch Lebensmittel wurden zur Vorratshaltung von den Ägyptern durch Einsalzen konserviert. In den Hochkulturen der Griechen und Römer wurde ausschließlich Meersalz verspeist. Die römischen Salzbauern verkauften den Rohstoff teuer über die sogenannte Salzstraße ins Innenland.. Salz war das "weiße Gold", mit dem Beamte und Soldaten bezahlt wurden (SOLD). Klöster, Fürsten, Kaufleute, alle profitierten von dem Salzgeschäft. In ganz Europa wurde auf Salz Steuern Abgaben und Zölle kassiert. Wegen der hohen Bedeutung galt Salz gar als Kulturgut, das in allen Religionen, aber auch in Kunst und Literatur geehrt wurde. Die Verdunstung des Meerwassers in natürlichen oder künstlich angelegten Becken ist das älteste Verfahren der Salzgewinnung. In der Saline Bonanza in Sanlucar de Barrameda wird es noch nach alter Tradition abgebaut. Um das alte Wissen über die Salzgewinnung wieder in Erinnerung zu rufen, werden Touren durch die Salinen sukzessive als Touristenattraktion ausgebaut. Wie die Bürgermeisterin betonte, muss man in Sanlucar keine künstlichen Themenparks schaffen, sondern besinnt sich auf das, was ohnehin vorhanden ist. Ein einmaliges Ökosystem, in dem man auch die verschiedensten Vogelarten beobachten kann. Für Vogelkundler ein wahres Paradies. |
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